App Studio

AppStudio Start

Kapitel Tile-Benachrichtigung und geöffnetes Beispiel-FlyoutKapitel SplashScreenSuchen nach SchlagwörternTool Viewer und Picker für FarbenTool Viewer und Picker für Glyphen aus der Schrift Segoe UI SymbolTool Viewer und Picker für AppBar-ButtonsTool Viewer aller AppIn-BeispieleViewer Illustrationen, Diagramme und Grafiken

Prolog

Was früher ein Fachbuch war ist heute App Studio die App. Pures Wissen auf den Punkt gebracht. Viele bunte Illustrationen. Interaktive Beispiele zum anfassen und experimentieren. Code einfach kopieren. Nach Schlagwörtern suchen. Überall lesen und stöbern und keinen dicken Schinken schleppen. Beispiele, Projekte, Vorlagen und Muster direkt aus der App öffnen und weiter nutzen. Ständige Updates direkt aus dem Store.

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Inhalt

App Studio gibt Ihnen das Werkzeug an die Hand um Windows Store Apps zu entwerfen und im Windows Store zu veröffentlichen. Sie erfahren was Sie brauchen, wo Sie anfangen sollten und was Sie über das Erstellen wissen sollten. Die App dient als Einführung für den C# Programmierer aber auch als Nachschlagewerk für die tägliche Arbeit und das zu folgenden Themen:

Animationen               Ansichten-Status   App-Datenspeicher
Dateien und Ordner        Datenbindung       Drucken
Einstellungs-Flyout       Ressourcen         Hintergrundaufgaben
Lebenszyklus einer App    MVVM               Navigation
Gestaltung einer App      Sensoren           SpalshScreen  
Text und Typografie       Tastatur           Teilen
UI Elemente im Showroom   Touch              Video und Audio
Visual Studio 2012        Windows 8          Windows Store
WinRT und .NET            XAML               Zeichnen
Tile-, Badge-, Glyph-,    Tile- und          Toast-Benachrichtigung 
LockScreen                Suche-Funktion     u.v.m.

In App Studio direkt über die AppBar finden Sie Tools für die tägliche Arbeit wie:

Picker & Viewer für AppBar-Button Style
                    Color
                    Gylphen aus Segoe UI Symbol
                    StandardStyle
                    InApp-Beispiele

Vorlagen und Muster für Seiten-Layout
                        Schriftbild
                        Windows Store Checkliste
                        Visual Studio Handout

WCF Web Service für Test- und Debugging

DiaShow durch alle Illustrationen und Diagramme

Über den Autor

Attila Krick ist ein gestandener IT-Spezialist, Softwareentwickler, Autor und Trainer spezialisiert auf Betriebs-, Mail-, Datenbank-Systeme, .NET und Office aus dem Hause Microsoft (MCP, MCSA, MCT).

Seit 2005 ist er mit seinem Angebot für Sie tätig. Den Schwerpunkt seiner Tätigkeit gliedert sich in die Bereiche IT-Service und Beratung, Software-Entwicklung und Coaching und Schulung.

App Studio im Windows Store

 

Model-View-ViewModel (MVVM)

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MVVM

Siehe auch: MSDN – Implementing the MVVM Pattern

MVVM (Model View ViewModel) ist ein Programm-Entwurfsmuster zur Entkoppelung von Markup und Logik der UI. Es sieht die Rollentrennung von UI-Designern (VIEW) und Entwicklern (MODEL und VIEWMODEL) vor.

Vorteile: Durch diese Trennung können die Anwendungsschichten von verschiedenen Arbeitsgruppen entwickelt werden. Designer können einen Fokus auf das Benutzererlebnis und die UI legen (VIEW) und Entwickler unabhängig davon die UI- und Geschäftslogik schreibe (MODEL und VIEWMODEL). In der Regel sind keine aufwendigen UI-Tests nötig. Stattdessen genügen codebasierte Modul-Tests des ViewModel. Auch ist eine leichtere Austauschbarkeit der View z.B. nach WPF oder Windows Phone möglich. Unterstützung in WPF, Silverlight, Windows Phone und Windows Store Apps.

Nachteil: MVVM stellt einen Mehraufwand dar und ist für Anwendungen mit einfacher UI ein Overkill. Für größere Anwendungen kann das Design eines ausreichend allgemeinen ViewModel’s im Voraus schwierig sein. Außerdem führe eine schlecht verwaltete Datenbindung zu einem erheblichen Speicherbedarf der Anwendung.

Das MVVM-Entwurfsmuster besteht aus den folgenden Schichten und Kern-Technologien:

View : XAML, UX-Logik, Bindung zum ViewModel/Model und der Datenkonvertierung über IValueConverter

ViewModel : Stellt Bindbare Propertys und Commands bereit und enthält UI-Logik. Hierfür stehen folgende Komponenten zur Verfügung:

ICommand, INotifyPropertyChanged, NotifyCollectionChanged, INotifyCollectionChanged und INotifyDataErrorInfo.

Model : Entität, Geschäftsregeln und Validierungs-Logik. Hierfür stehen folgende Komponenten zur Verfügung:

ObservableCollection<T>, INotifyPropertyChanged, INotifyCollectionChanged, und INotifyDataErrorInfo.

[Data|View|Etc.]Services : Diverse Dienste die MVVM zuarbeiten und auf verschiedenen Plattformen unterschiedlich implementiert werden. Zum Beispiel der Zugriff auf unterschiedliche Datenbank-Hersteller oder die Implementierung der MessageBox in Apps, WPF oder auf einem Windows Phone.

DataService

Die DataService-Schicht übernimmt die Aufgabe der Datenbeschaffung (GetAllKunden()) bzw. der Datenaktualisierung (UpdateKunde(kunde)).

Die DataAccess-Schicht wird Ausgeführt im Model oder im ViewModel.

In einfachen Anwendungen schließt das Model diesen Code zur Unterstützung von Datenzugriff und Caching mit ein.

Stehen unterschiedliche Daten-Anbieter (DB, XML, WCF, etc.) zur Verfügung kann die Aufgaben der Datenbereitstellung aus dieser Schicht entkoppelt und in eine eigene ProviderService-Klasse implementiert werden. Diese ProviderService’s sollten ein zuvor erstelltes Interface (z.B. IProviderService) implementieren um Provider-Unabhängig im DataService Daten beschaffen zu können:

/* ZUM BEISPIEL
DataService ds;
ds = new DataService(new WCFProviderService()); // If Online
ds = new DataService(new DBProviderService()); // else Offline
*/

public interface IProviderService {
    object GetKunden();
}

public class DBProviderService : IProviderService {
    public object GetKunden() {
        return "Geladene Kunden von der DB";
    }
}

public class WCFProviderService : IProviderService {
    public object GetKunden() {
        return "Geladene Kunden vom HTTPS-WCF-Dienst";
    }
}

public class DataService {
    public DataService(IProviderService providerService) {
        ProviderService = providerService;
    }

    IProviderService ProviderService;

    public object GetKunden() {
        var kunden = ProviderService.GetKunden();
        // Aufbereiten der Kunden
        return kunden;
    }
}

Model

Das Model ist für die Verwaltung, Konsistenz und Gültigkeit der enthaltenen Entitäten verantwortlich.

Das Model besteht aus:

Gekapselter Entität und deren Daten

Geschäftsregeln

Validierungs-Logik

Eine Anwendungs-Domäne besteht aus mehreren Model’s der Geschäftsentität, aus Auflistungen von Geschäftsentitäten oder aus Kombinationen beider.

Bei einfacher DataService-Schicht kann diese Aufgabe direkt im Model implementiert werden.

Das Model ist eine nicht-visuelle Klasse die weder von einer visuellen Klasse abgeleitet wird noch visuelle Objekte implementiert.

Das Model besitzt keine Referenz oder Abhängigkeit zum ViewModel oder zur View.

Wenn Ihre Anwendungs-Domäne aus mehreren Model’s besteht empfiehlt es sich die benötigten Interfaces in einer abstrakten Klasse ModelBase zu implementieren und von dieser zu erben.

Das Model könnte auch in einem WCF-Dienst implementiert sein was das ViewModel anschließend konsumiert.

Für Benachrichtigung über Eigenschaftsänderungen implementiert das Model INotifyPropertyChanged bzw. INotifyCollectionChanged. Diese Benachrichtigungen benötigt ViewModel/View um ihre Daten/Anzeige zu aktualisieren. Diese Benachrichtigungsdienst kann auch vom ViewModel übernommen werden.

Auflistungen von Objekten die später an die View gebunden werden sollen, werden i.d.R. von ObservableCollection<T> erstellt da diese Klasse u.a. INotifyCollectionChanged implementiert.

Validierung : Für die Datenüberprüfung und Fehlerberichterstattung wird INotifyDataErrorInfo im Model implementiert oder diese Aufgabe übernimmt auch das ViewModel.

ViewModel

Durch die Implementierung der Präsentations-Logik im ViewModel koordiniert diese die Interaktion zwischen den Model‘s und der View.

Das ViewModel besteht aus:

Durch-gereichte / Gekapselte Model‘s

Bindbare Eigenschaften für die View

Bindbare Kommandos für die View

Benachrichtigungen für die View

Gekapselte Präsentations-Logik

Ein ViewModel implementiert Model’s und wird für die Aufgabenstellung einer View entwickelt.

Während das Model System-unabhängig ist, tendiert das ViewModel zu einem konkreten System wie WPF, Silverlight, Windows Store App, etc.

Das ViewModel ist eine nicht-visuelle Klasse das weder von einer visuellen Klasse abgeleitet wird noch visuelle Objekte implementiert.

Das ViewModel besitzt keine Kenntnisse oder Referenz über die View, d.h. eine Abhängigkeit von der View darf nicht entstehen. Soweit nicht gekapselt könnte das ViewModel jedoch über das Model Kenntnisse über den DataService haben.

Das ViewModel arbeitet mit bereits initiierten Model’s oder stößt das Befüllen der Model’s mittels der DataAccess-Schicht an.

Wenn Ihre Anwendungs-Domäne aus mehreren ViewModel’s besteht empfiehlt es sich die benötigten Interfaces in einer abstrakten Klasse ViewModelBase zu implementieren und von diesen abzuleiten.

Test : Das ViewModel ist unabhängig von der View und dem Model testbar.

Die Daten die in der View präsentiert werden, können im ViewModel manipulieren und aufbereitet werden. Separate Konverter-Klassen (IValueConverter) werden unabhängig dem Binding-Objekt in der View zugewiesen und übernehmen die Aufgabe der Konvertierung in Richtung View-ViewModel und umgekehrt.

Das ViewModel implementiert Befehle die als Eigenschaft vom Typ ICommand bereitgestellt werden. Diese wiederum können später in der View gebunden werden:

<Button Content="{Binding Email}"
        Command="{Binding SendenCommand}" />

Bindung : Das ViewModel kann die Eigenschaften des Model‘s direkt der View zugänglich machen. Alternativ kapselt das ViewModel die Eigenschaften des Models, bereitet die Daten auf und stellte diese der View dann zur Verfügung. Entscheidend ist die nicht redundante Änderungsbenachrichtigung der View die entweder vom Model oder vom ViewModel kommen. Hierzu implementieren Sie im ViewModel bzw. Model INotifyPropertyChanged, INotifyCollectionChanged oder ObservableCollection<T>.

Das ViewModel definiert logische Zustände und informiert über INotifyPropertyChanged und INotifyCollectionChanged die View über Änderungen die dem Benutzer visuell dargestellt werden können.

Validierung : Für die Datenüberprüfung und Fehlerberichterstattung wird INotifyDataErrorInfo im ViewModel implementiert oder diese Aufgabe übernimmt auch das Model.

View

Die Datenbindungs-Infrastruktur ermöglicht eine lose Kopplung, bei der die View und die verknüpften Daten synchronisiert bleiben bzw. alle Benutzereingaben zu den entsprechenden Befehlen geleitet werden.

Datenbindung - Schema

Die View besteht aus:

UI-Elemente (XAML, DataTemplate’s, UserControl’s, Style‘s, Resource’s, etc.

Property-Bindungen auf Eigenschaften der ViewModel

Command-Bindungen auf Eigenschaften der ViewModel

UX (User Experience)-Logik

Die View geht eine 1:1 Beziehung mit dem entsprechenden ViewModel ein. Eine View kann sich aus mehreren Views (z.B. UserControl’s) zusammensetzen, die wiederum ihr eigenes ViewModel besitzen.

Die UI-Elemente binden ihre Eigenschaften mit einem Binding-Objekt an das dazugehörige ViewModel:

<... Text="{Binding Email}"
     Command="{Binding SpeichernCommand}" ... />

UX : In der dazugehörigen Code-Behind-Klasse liegt kein bis wenig Code der sich gekapselt nur auf die UX (User Experience)-Logik auswirkt.

Separate Konverter-Klassen die IValueConverter implementieren werden unabhängig dem Binding-Objekt in der View zugewiesen und übernehmen die Aufgabe der Konvertierung in Richtung View-ViewModel und umgekehrt.

Bindung : Für umgehende Aktualisierung der UI-Elemente ist es wichtig dass die gebunden Quelleigenschaft des Model’s bzw. des ViewModel‘s die View korrekt benachrichtigt. Dies tun sie, wenn Sie die folgenden Interfaces implementiert haben: INotifyPropertyChanged, INotifyCollectionChanged, ObservableCollection<T>, oder INotifyDataErrorInfo.

Die konkrete Umsetzung der Bindung können Sie im Kapitel Datenbindung nachvollziehen.

Benachrichtigung über Toast (Windows Store App)

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Interessant: „Popupbenachrichtigungen“ auf http://goo.gl/enhq4

Ein Toast oder auch Popup ist eine Benachrichtigungs-Streifen in der rechten oberen Ecke. Toast bietet die Möglichkeit zeitkritische Informationen anzuzeigen und mit einem Tap bzw. Klick in die Anwendung zu kommen. Ein Toast ist die einzige Art mit Benutzer zu interagieren, wenn die App nicht Vordergrund ist. Diese Form eignet sich besonders gut für lokal-, zeit- und push-gesteuerte Benachrichtigung.

Beispiel-Szenarios für Tost’s könnten sein:

Eine Musik App zeigt beim Liedwechsel den neuen Titel an.

Ein Kalender zeigt eine Erinnerung für einen bevorstehenden Termin.

Die Shopping App informiert über Preisänderung eines beobachteten Artikels.

Die Messaging App zeigt eine neue eingehende Nachricht für IM, Email, SMS, VoIP, News oder der gleichen an.

Wichtig: Ein Update sollte nicht nur dann erfolgen wenn der User gerade Ihrer App nutzt sonder auch außerhalb dieser Zeit. Wenn Ihre App jedoch beendet oder suspended ist, können Sie Update nur über Hintergrundaufgaben ausführen. Werfen Sei dazu einen Blick in das Kapitel Hintergrundaufgaben

Toast sind als Einladung zusehen, um zu einem bestimmten Ziel / Zeitpunkt in der App geführt zu werden.

Vorlagen: Toast können Text, Bild und Audio-Botschaften enthalten die jedoch reglementiert sind. Eine Vorlage kann über die Methode ToastNotificationManager.GetTemplateContent bezogen werden. Diese erwartet eine Enumeration von ToastTemplateType.
Eine Vorschau aller möglichen Vorlagen finden Sie unter http://goo.gl/d5nvc sowie die Vorgaben von Maßen im XML-Schema unter http://goo.gl/6ePnJ

App-Manifest Um Toast auslösen zu können müssen Sie diese im package.appxmanifest deklariert:

<VisualElements ... ToastCapable="true">

Die Anzeigedauer eines Toast wird vom System vorgegeben und besteht aus short für eine Standard-Dauer oder long mit 25 Sekunden:

var vorlage = ToastTemplateType.ToastImageAndText02;
var toast = ToastNotificationManager.GetTemplateContent(vorlage);
var root = toast.DocumentElement;
root.SetAttribute("duration", "long");

Denken Sie daran optionale Startparameter festzulegen. Diese werden beim Klick auf die Toast-Benachrichtigung, an Ihre App übergeben.

var vorlage = ToastTemplateType.ToastImageAndText02;
var toast = ToastNotificationManager.GetTemplateContent(vorlage);
var root = toast.DocumentElement;
string launch = "{\"type\":\"sofortToast\",\"param1\":\"12345\",\"param2\":\"67890\"}";
root.SetAttribute("launch", launch);

Das optionale Bild, das Sie in einem Toast verwenden, muss 150x150px abmessen und darf nicht größer als 200 KB sein:

var vorlage = ToastTemplateType.ToastImageAndText02;
var toast = ToastNotificationManager.GetTemplateContent(vorlage);
var root = toast.DocumentElement;
var image = root.GetElementsByTagName("image");
((XmlElement)image[0]).SetAttribute("src", "ms-appx:///Buch/Beispiele/_Tile.jpg");
((XmlElement)image[0]).SetAttribute("alt", "Wasser fließt durch einen Bambus auf einen Stein");

Wann: Wenn Sie Toast’s an das System senden, so können Sie dies sofort, geplant oder geplant mit Intervall tun.

? Fangen Sie Push-Toast’s mit dem PushNotificationReceived-Ereignis ab, wenn die App ausgeführt wird.

? Eine Toast-Benachrichtigung kann auch von einer klassischen Desktop-Anwendung gesendet. Mehr dazu unter http://goo.gl/qhaHy.

? Berücksichtigen Sie das andere aktive Apps Toast-Benachrichtigungen ausblenden können.

? Dieses Thema ist stark verflochten mit Hintergrundaufgaben (s. Seite 200 ff.) da in der Regel Aktualisierungen im Hintergrund ausgeführt werden.

? Um über WNS Push-Benachrichtigungen zu senden lesen Sie bitte auch folgende Richtlinien unter http://goo.gl/6fV8Z.

Tips

Fassen Sie mehrere zusammenhängende Updates, die innerhalb kurzer Zeit anfallen, zu einem einzigen Toast zusammen.

Präsentieren Sie Informationen so einfach wie möglich.

Fügen Sie Bilder ein, wenn diese den Inhalt der Nachricht verdeutlichen, sonst besser nicht.

No Go

Verwenden Sie Toast’s nicht für wichtige Infos die nicht übersehen werden dürfen. Besser hierfür wären Flyout’s, Dialogfelder, die AppBar oder ein anderes Inline-Element.

Verzichten Sie auf Formulierungen wie „Klicken Sie hier, …“.

Verwenden Sie Toast’s nicht für sehr häufig (z.B. Aktien) anfallende Benachrichtigungen.

Verwenden Sie keine Toast’s, wenn die App im Vordergrund ist. Besser hierfür wären Flyout’s, Dialogfelder, die AppBar oder ein anderes Inline-Element.

Fügen Sie im Bildfeld einer Toast keine generischen Bilder wie Symbole oder das App-Logo ein.

Troubleshooting

Sollte Ihre Toast-Benachrichtigung nicht angezeigt werden überprüfen Sie folgende Punkte:

Überprüfen der Benutzereinstellungen

Überprüfen der Einträge im App-Manifest

Überprüfen der Bildgrößen

Untersuchen der Bildformate

Überprüfen der URLs

Überprüfen der XML-Syntax

Überprüfen der Ablaufzeit der Benachrichtigung

Lösungsansätze finden Sie auch in dem Artikel „Richtlinien und Prüfliste für Popup-Benachrichtigungen“, im Bereich „Problembehandlung“ unter http://goo.gl/NDdht

Eine einfache Toast-Nachricht anzeigen

var vorlage = ToastTemplateType.ToastText01;
var toast = ToastNotificationManager.GetTemplateContent(vorlage);

var text = toast.GetElementsByTagName("text");
text[0].AppendChild(toast.CreateTextNode("Geröstetes Brot (Toast) "
    + "wurde früher in gefüllte Trinkgläser getaucht."));

var notification = new ToastNotification(toast);
var notifier = ToastNotificationManager.CreateToastNotifier();
notifier.Show(notification);

Eine komplexe Toast-Nachricht anzeigen

var vorlage = ToastTemplateType.ToastImageAndText02;
var toast = ToastNotificationManager.GetTemplateContent(vorlage);

var root = toast.DocumentElement;
root.SetAttribute("duration", "long"); // 25 Se. Dauer

// + Parameter für den Wiedereinstieg in die App nützlich
string launch = "{\"type\":\"sofortToast\",\"param1\":\"12345\",\"param2\":\"67890\"}";
root.SetAttribute("launch", launch);

// + Text
var text = root.GetElementsByTagName("text");
text[0].AppendChild(toast.CreateTextNode("Guten Morgen"));
text[1].AppendChild(toast.CreateTextNode("Ich bin ein Toast mit einer Nachricht."));

// + Bild
var image = root.GetElementsByTagName("image");
((XmlElement)image[0]).SetAttribute("src", "ms-appx:///Buch/Beispiele/_Tile.jpg");
((XmlElement)image[0]).SetAttribute("alt", "Wasser fließt durch einen Bambus auf einen Stein");

// + Audio
var audio = toast.CreateElement("audio");
root.AppendChild(audio);
audio.SetAttribute("loop", "true");
audio.SetAttribute("src", "ms-winsoundevent:Notification.Looping.Alarm2");

var notifier = ToastNotificationManager.CreateToastNotifier();

// Sofortige Anzeige
var sofortToast = new ToastNotification(toast);
notifier.Show(sofortToast);

// ODER als geplant Anzeige
var startzeitA = DateTime.Now.AddSeconds(5);
var geplanterToast = new ScheduledToastNotification(toast, startzeitA);
notifier.AddToSchedule(geplanterToast);

// ODER als intervall Anzeigen
var startzeitB = DateTime.Now.AddSeconds(10);
var intervallToastB = new ScheduledToastNotification(
    content: toast,
    deliveryTime: startzeitB,
    snoozeInterval: new TimeSpan(0, 0, 60),
    maximumSnoozeCount: 3);
notifier.AddToSchedule(intervallToastB);

App-Datenspeicher (ApplicationData)

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Der App-Lebenszyklus sieht vor das eine App nicht permanent im Arbeitsspeicher gehalten wird. Sollen jedoch Benutzer- und Anwendungsdaten erhalten bleiben so müssen diese in einem nicht flüchtigen Speicher abgelegt werden. Apps können diese Daten lokal, servergespeichert und temporär in den Anwendungsdaten-Speicher schreiben.

Sollte die App deinstalliert werden, werden die lokalen Anwendungsdaten auch gelöscht soweit sie nicht explizit außerhalb z.B. in „Eigen Dateien“ gespeichert wurden.

Greift die Anwendung nicht innerhalb von 30 Tage auf die servergespeicherten Daten zu werden diese in der Cloud gelöscht.

Der Benutzer kann die temporären Anwendungsdateien durch das Programm Cleanup aufräumen.

Jede App besitzt einen Speicher pro Benutzer für die Anwendungsdaten. Die Dateien werden ins Dateisystem geschrieben. Sie haben jedoch keinen direkten Zugriff auf diesen Daten, daher ist der klassische Pfad uninteressant.

Lokal Der lokale Datenspeicher liegt auf dem jeweiligen Gerät unter:

ApplicationData.Current.LocalSettings

ApplicationData.Current.LocalFolder

Roaming Der servergespeicherte Datenspeicher steht auf allen Geräten des Benutzers zur Verfügung unter:

ApplicationData.Current.RoamingSettings

ApplicationData.Current.RoamingFolder

Temporory Der temporäre Dateispeicher liegt lokal und kann jederzeit vom System gelöscht werden:

ApplicationData.Current.TemporaryFolder

Dem Speicher können einfache WinRT basierende Datentypen (http://goo.gl/wVDph) zugewiesen werden oder von diesen Typen sogenannte Verbundeinstellung oder verschachtelte Einstellung.

Order oder Schlüsseltiefe dürfen 32 nicht überschreiten.

Es gibt keine Größenbeschränkung für das lokale Datenvolumen.

Das Cloud-Datenvolumen ist pro App individuell limitiert und liegt bei 100KB.

Verwenden Roaming-Speicherung wenn der Benutzer eine Aufgabe auf mehreren Geräten fortsetzen soll.

Für eine Echtzeit-Synchronisierung ist der Roaming-Speicher nicht konzipiert.

TIP Bei Verwendung vom Roaming-Speicher prüfen Sie vorher ob ausreichen Datenspeicher vorhanden ist.

TIP Berücksichtigen und planen Sie Versionsänderungen ihrer App im Zusammenhang mit Ihren Datenspeichern ein.

Schreiben in LocalSettings:

var settings = ApplicationData.Current.LocalSettings;
// Einfache Einstellungen
settings.Values["Einfach"] = "Hallo Windows";
// atomarer Einstellungsverbund
var composite = new ApplicationDataCompositeValue();
composite["CompositeA1"] = 1;
composite["CompositeA2"] = "Zabzarab";
settings.Values["Composite"] = composite;
// Einstellungskontainer
var container = settings.CreateContainer("Container", ApplicationDataCreateDisposition.Always);
if (settings.Containers.ContainsKey("Container"))
    settings.Containers["Container"].Values["EinfacheImContainer"] = "Alowa Windows";

Lesen aus LocalSettings:

var settings = ApplicationData.Current.LocalSettings;
// Einfach
var einfach = settings.Values["Einfach"];
StatusAnzeiger.Items.Add(String.Format("    - Einfache = {0}", einfach));
// Composite
var composite = (ApplicationDataCompositeValue)settings.Values["Composite"];
StatusAnzeiger.Items.Add(String.Format("    - Composite = {0}, {1}", composite["CompositeA1"], composite["CompositeA2"]));
// Container
object containerEinfach = settings.Containers["Container"].Values["EinfacheImContainer"];
StatusAnzeiger.Items.Add(String.Format("    - Container => Einfach = {0}", containerEinfach));

Schreiben in RoamingSettings:

var settings = ApplicationData.Current.RoamingSettings;
// Einfache Einstellungen
settings.Values["Einfach"] = "Hallo Welt";
// atomarer Einstellungsverbund
var composite = new ApplicationDataCompositeValue();
composite["CompositeA1"] = 23;
composite["CompositeA2"] = "Abrakadabra";
settings.Values["Composite"] = composite;
// Einstellungskontainer
var container = settings.CreateContainer("Container", ApplicationDataCreateDisposition.Always);
if (settings.Containers.ContainsKey("Container"))
    settings.Containers["Container"].Values["EinfachImContainer"] = "Alowa Welt";

Lesen aus RoamingSettings:

var settings = ApplicationData.Current.RoamingSettings;
// Einfach
var einfach = settings.Values["Einfach"];
StatusAnzeiger.Items.Add(String.Format("    - Einfache = {0}", einfach));
// Composite
var composite = (ApplicationDataCompositeValue)settings.Values["Composite"];
StatusAnzeiger.Items.Add(String.Format("    - Composite = {0}, {1}", composite["CompositeA1"], composite["CompositeA2"]));
// Container
object containerEinfach = settings.Containers["Container"].Values["EinfachImContainer"];
StatusAnzeiger.Items.Add(String.Format("    - Container => Einfach = {0}", containerEinfach));

Schreiben in LocalFolder:

var folder = ApplicationData.Current.LocalFolder;
var file = await folder.CreateFileAsync("LocalDataFile.txt", CreationCollisionOption.ReplaceExisting);
await FileIO.WriteTextAsync(file, "Guten Tag Windows !");

Lesen aus LocalFolder:

StatusAnzeiger.Items.Add("Lese Datei von LocalFolder:");
var folder = ApplicationData.Current.LocalFolder;
var file = await folder.GetFileAsync("LocalDataFile.txt");
var inhalt = await FileIO.ReadTextAsync(file);

StatusAnzeiger.Items.Add("    - " + inhalt);

Schreiben in RoamingFolder:

var folder = ApplicationData.Current.RoamingFolder;
var file = await folder.CreateFileAsync("RoamingDataFile.txt", CreationCollisionOption.ReplaceExisting);
await FileIO.WriteTextAsync(file, "Guten Tag Welt !");

Lesen aus RoamingFolder:

var folder = ApplicationData.Current.RoamingFolder;
var file = await folder.GetFileAsync("RoamingDataFile.txt");
var inhalt = await FileIO.ReadTextAsync(file);
StatusAnzeiger.Items.Add("    - " + inhalt);

Schreiben in TempFolder:

var folder = ApplicationData.Current.TemporaryFolder;
var file = await folder.CreateFileAsync("TempDataFile.txt", CreationCollisionOption.ReplaceExisting);
await FileIO.WriteTextAsync(file, "Guten Tag !");

Lesen aus TemporaryFolder:

StatusAnzeiger.Items.Add("Lese Datei von TemporaryFolder:");
var folder = ApplicationData.Current.TemporaryFolder;
var file = await folder.GetFileAsync("TempDataFile.txt");
var inhalt = await FileIO.ReadTextAsync(file);
StatusAnzeiger.Items.Add("    - " + inhalt);

}

Löschen ApplicationData:

StatusAnzeiger.Items.Add("Lösche Einträge in LocalSettings");
var localSettings = ApplicationData.Current.LocalSettings;
// Einfach
localSettings.Values.Remove("einfacheEinstellung");
// Cmposite
localSettings.Values.Remove("CompositeEinstellung");
// Container
localSettings.DeleteContainer("ContainerEinstellung");

StatusAnzeiger.Items.Add("Lösche Einträge in RoamingSettings");
var roamingSettings = ApplicationData.Current.RoamingSettings;
// Einfach
roamingSettings.Values.Remove("einfacheEinstellung");
// Cmposite
roamingSettings.Values.Remove("CompositeEinstellung");
// Container
roamingSettings.DeleteContainer("ContainerEinstellung");

StatusAnzeiger.Items.Add("Lösche Datei in LocalFolder");
var localFolder = ApplicationData.Current.LocalFolder;
var localFile = await localFolder.GetFileAsync("LocalDataFile.txt");
await localFile.DeleteAsync(StorageDeleteOption.PermanentDelete);

StatusAnzeiger.Items.Add("Lösche Datei in RoamingFolder");
var roamingFolder = ApplicationData.Current.RoamingFolder;
var roamingFile = await roamingFolder.GetFileAsync("RoamingDataFile.txt");
await roamingFile.DeleteAsync(StorageDeleteOption.PermanentDelete);

Windows Store App erweiterter Begrüßungsbildschirm

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Standard SplashScreen

Windows Store App – Standard SplashScreen

 

Windows Store App - erweiterter SplashScreen

Windows Store App – erweiterter SplashScreen

 

Beispiel: Erweiterter SplashScreen

 

Während App-Ressourcen noch initialisieren zeigt Windows den SplashScreen an. Sobald Ihre App für die Interaktion bereit wird dieser ausgeblendet. Sollte die Initialisierung länger als 2 Sekunden dauern, können Sie die Zeit mit dem erweiterten Begrüßungsbildschirm überbrücken.

Subjektiv wird der Ladevorgang kürzer wahrgenommen, wenn eine Animation zu sehen ist. Es muss ja nicht gleich der aktuelle Blockbuster sein aber Informatives aus Ihrer App oder zumindest einen ProgressRing bzw. eine ProgressBar.

Um eine Anpassung an die Vielzahl möglicher Bildschirmgrößen bzw. Auflösungen zu ermöglichen wird die Größe des Hintergrunds geändert und Ihr Bild skaliert. Um Artefakte und franzende Ränder zu vermeiden sollten Sie folgende Bilder im App-Manifest bereitstellen:

  • Assets\SplashScreen.scale-100.png entspricht 620 x 300px
  • Assets\SplashScreen.scale-140.png entspricht 868 x 420px Optional
  • Assets\SplashScreen.scale-180.png entspricht 1116 x 540px Optional

Weitere Information finden Sie im Kapitel Bildressourcen.

Der SplashScreen sowie die optionale Hintergrundfarbe werden in der
Package.appxmanifest-Datei festgelegt.

SplashScreen.Dismissed Über dieses Ereignis werden Sie Benachrichtigt nach dem das System sein Setup beim Starten Ihrer App vollzogen und der reguläre Begrüßungsbildschirm ausgeblendet wird. Z. B. um einen Feed aus dem Internet parallel zum weiten App-Logik-Verlauf zu laden.

Wenn Sie keine Farbe für Ihren SplashScreen-Hintergrund angeben, wird als Hintergrundfarbe die Hintergrundfarbe der Kachel verwendet.

Der erweiterte SplashScreen sollte genauso aussehen wie der von Windows angezeigte SplashScreen.

TIP Um optimale optische Ergebnisse zu erzielen verwenden Sie ein PNG-Bild dessen Hintergrundfarbe identisch ist wie mit der der SplashScreen-Hintergrundfarbe. Da i.d.R. Ränder besser im Grafikprogramm zu Hintergrund gezeichnet werden können.

TIP Behandeln Sie das Window.Current.SizeChanged-Ereignis um auf Geräte-Rotation oder App-Snapping zu reagieren um den erweiterten Splashscreen zu repositionieren.

NOGO Verwenden Sie den Begrüßungsbildschirm nicht zur Anzeige von Werbung, nicht zur Anzeige mehrerer unterschiedlicher Begrüßungsbildschirm-Bilder und nicht zur Anzeige einer Infoseite.

Erweiterter SplashScreen festlegen

1. Erstellen Sie eine Seite als Ansicht für Ihre App, die den unter Windows angezeigten Begrüßungsbildschirm imitiert. Zum Beispiel mit folgenden Elementen:

<Page x:Class="Ak.AppStudio.View.ErweiterterSplashScreen"
      xmlns="http://schemas.microsoft.com/winfx/2006/xaml/presentation"
      xmlns:x="http://schemas.microsoft.com/winfx/2006/xaml">
    <Grid Background="#FF008AAA">
        <Grid.RowDefinitions>
            <RowDefinition />
            <RowDefinition />
        </Grid.RowDefinitions>
        <Canvas>
            <Image Name="ErweiterterSplashScreenImage" 
                   Source="/Assets/SplashScreen.png" />
        </Canvas>
        <ProgressBar Name="StatusBar"
                     Grid.Row="1"
                     Width="600"
                     Height="5"
                     Foreground="White"
                     Maximum="1000" />
    </Grid>
</Page>

2. Passen Sie die dazugehörige Codebehind-Datei wie folgt an:

public sealed partial class ErweiterterSplashScreen : Page {
    SplashScreen _SplashScreen;

    public ErweiterterSplashScreen(SplashScreen splashScreen) {
        _SplashScreen = splashScreen;

        InitializeComponent();

        Window.Current.SizeChanged += (obj, args) => {
            PositioniereErweiterterSplashScreen();
        };

        _SplashScreen.Dismissed += (obj, args) => {
            // Wird ausgelöst, wenn der Begrüßungsbildschirm 
            // der App geschlossen wird.
        };

        PositioniereErweiterterSplashScreen();

        // Simuliere Last
        var timer = new DispatcherTimer();
        timer.Interval = TimeSpan.FromMilliseconds(100);
        timer.Tick += (obj, args) => {
            StatusBar.Value += timer.Interval.Milliseconds;
            if (StatusBar.Value >= StatusBar.Maximum) {
                timer.Stop();
                NavigateToMainPage();
            }
        };
        timer.Start();
    }

    void PositioniereErweiterterSplashScreen() {
        if (_SplashScreen != null) {
            ErweiterterSplashScreenImage.SetValue(
                Canvas.LeftProperty, _SplashScreen.ImageLocation.X);
            ErweiterterSplashScreenImage.SetValue(
                Canvas.TopProperty, _SplashScreen.ImageLocation.Y);
        }
    }

    static void NavigateToMainPage() {
        var rootFrame = new Frame();
        rootFrame.Navigate(typeof(MainPage));
        Window.Current.Content = rootFrame;
    }
}

3. Fügen Sie der App.OnLaunched Code hinzu, um den erweiterte Begrüßungsbildschirm anzuzeigen.

protected override void OnLaunched(LaunchActivatedEventArgs args) {
    base.OnLaunched(args);

    if (args.PreviousExecutionState == ApplicationExecutionState.Running) {
        Window.Current.Activate();
        return;
    }

    var extendedSplash = new ErweiterterSplashScreen(args.SplashScreen);
    Window.Current.Content = extendedSplash;
    Window.Current.Activate();

}

4. Fertig!

Windows Store App – Seiten-Gestaltung

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Windows Store App Page Template

Windows Store App Page Template

Die Benutzeroberfläche einer Windows 8-App soll in allen Anwendungen eine
einheitliche Silhouette haben. Merkmale dieser Silhouette sind breite Ränder oben, unten und links. Durch die breiten Ränder am richtigen Rand wird dem Benutzer die horizontale bzw. vertikale Verschiebungsrichtung für den Inhalt intuitiv vorgelegt.

Durch feste Muster wird die Einheitlichkeit in allen Anwendungen gewahrt und den Benutzern das Verständnis der systemweiten Interaktionen erleichtert.

Windows 8 und sein Apps zelebrieren den Slogan clean and fluid. Zu mindestens bedeutet dass für clean, das von einem klassischen Windows-Fenster alles verband wurde was kein Inhalt darstellt und der Inhalt gleichzeitige die Interaktionsfläche für den Benutzer wird. Unterschätzen Sie jedoch nicht den Aufwand für eine funktionelle minimalistische Benutzeroberfläche.

Seitenlayout

Unter einem Seitenlayout bezeichnet man das Anpassen und Positionieren von Objekten auf der Benutzeroberfläche. Sie müssen Ihre visuellen Objekte in Container-Objekt platzieren, um diese auf der Seite zu positionieren. Zu den Container gehören u.a. Canvas, StackPanel, Grid, GridView und ListView.

Das Seitenlayout wird für Ihre Apps in verschiedenen Ansichten benötigt. Eine Ansicht ist die Art, in der sich der Inhalt im UI einpasst und wie der Benutzer auf die App zugreift z. B. im Portrait-Format oder Ihre App ist an eine Seite angedockt. Eine App die mehrere Ansichten unterstützt, kann auf Geräten verschiedener Größen und Ausrichtungen verwendet werden, und der Benutzer kann den Inhalt entsprechend seinen Anforderungen und Vorlieben bearbeiten.

Windows 8-App’s müssen als Vollbild-Anwendungen konzeptioniert werden.

Ihr Inhalt ist das primäre Element auf der Oberfläche, sekundäre Inhalt sollte nur dann auftreten wenn sie benötigt werden, daher verlagern Sie diesen z.B. in Flyouts oder in die AppBar.

Eingabefehler zeigen Sie Inline an, d.h. dort wo sie entstanden sind.

Geben Sie Ihrem Benutzer Feedback für jede Handlung die er tut, gerne auch als Animation, z.B. beim Berühren von Elemente.

Machen Sie sich Gedanken über die Fläche die der Benutzer oft berührt bzw. nicht oft berührt und legen dort berührungswürdige bzw. berührungsunwürdige Elemente ab.

Visual Studio bietet für diese Designsprache zwei Vorlagen. _Rasteranwendung zeigt Gruppen von Daten in einem Rasterformat an,
z.B. Shopping-, Nachrichten-, Foto-, Video-Apps oder sowie RSS-Reader und _Geteilte Anwendung zeigt eine Master-Detail-Liste an.

Blend for Visual Studio 2012 ist ein ideales Werkzeug zum Bearbeiten von Layout, Bild, Grafik und Animation. Natürlich können auch alle Aufgaben mit Visual Studio realisiert werden, nur müssen Sie hierfür vieles manuell in XAML erstellen.

Für Adobe Photoshop können Sie PDS-Dateien unter http://goo.gl/jVTHl herunterladen.

Rastersystem

Das hier gezeigte Rastersystem ist ein Design-Mittel, das dazu beiträgt, visuelle Einheitlichkeit für verschiedene Anwendungen und Features zu erzielen.

Visual Studio Projekt-Vorlagen aber auch die Hilfe in der MSDN beziehen sich auf dieses Rastersystem.

Anzeigen eines Ausrichtungsgitters und weitere Rastersystem-Funktionen können in der Status-Leiste des Visual Studio-Designer aktiviert werden.

Sie finden im Download-Bereich dieser App eine Handout mit den wichtigsten Maßen.

Für Adobe Photoshop können unter http://goo.gl/jVTHl können Sie Vorlagen als PSD-Dateien downloaden.

Bei einer Auflösung von 1366x768px ergibt sich folgende Rasteraufteilung:

Einheiten 20 × 20 Pixel
Untereinheiten 5 × 5 Pixel
Quadrateinheit 16 Untereinheiten

Abstände des Seitenkopfes

Vom oberen Rand 5 Einheiten
Vom linken Rand 6 Einheiten

Abstände zum Inhaltsbereich

Vom oberen Rand 7 Einheiten
Vom linken Rand 6 Einheiten
Vom unteren Rand 2,5 – 6,5 Einheiten je nachdem ob der Inhalte Horizontal
oder Vertikal verschoben wird

Vertikale Aufteilung von Elementen

Stark konturierte Elemente 2 Untereinheiten z.B. zw. Kachel
und dem zugehörigen Text
Listen Spalten-Abstand 2 Einheiten
Themen-Gruppen-Abstand 4 Einheiten

Horizontale Aufteilung von Elementen

Kachel-Textlisteneinträgen zum Nächsten 1 Einheit
Stark konturierte Objekte 2 Untereinheiten

Komponententest mit Visual Studio

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Wichtige Attribute der Test-Methoden

[TestClass]
internal class MeineTestKlasse
{
    [TestMethod]
    [TestCategory("Core Features")]
    [Owner("Uwe")]
    [Priority(2)]
    [Ignore]
    [Timeout(1000)]
    internal void Test()
    {
        // Test was !
    }
}

Dem Test weitere Funktionalität hinzufügen

[ExcludeFromCodeCoverage]
[GeneratedCode("I'm", "1.0")]
[TestClass]
internal class MyTest
{
    /// Testkontext der Informationen und Funktionalität für den
    ///  Testlauf bietet.
    public TestContext TestContext { get; set; }

    #region Sie können in Tests zusätzlichen Attribute verwenden:

    // Bevor der ersten Test in der Klasse ausgeführt wird.
    [ClassInitialize()]
    public static void MyClassInitialize(TestContext testContext)
    { } // Code

    // Nachdem alle Tests in einer Klasse ausgeführt wurden.
    [ClassCleanup()]
    public static void MyClassCleanup()
    { } // Code

    // Vor jedem einzelnen Test Code.
    [TestInitialize()]
    public void MyTestInitialize()
    { } // Code

    // Nach jedem einzelnen Test Code.
    [TestCleanup()]
    public void MyTestCleanup()
    { } // Code

    #endregion
}

Tipps

  • Der Text Explorer in VS bietet ausgefeilte Filter- und Such-Möglichkeiten:
    Link

Weiterführende Informationen

  • Exemplarische Vorgehensweise zum Erstellen und Ausführen von Komponententests:
    Link
  • Unit-Testing
    Link

Was zeichnet einen guten Test aus?

  • Ein guter Test ist isoliert – Sie sind voneinander unabhängig,
    so dass die Reihenfolge ihrer Ausführung das Testergebnis nicht beeinflusst.
  • Ein guter Test überprüft jeweils nur eine Eigenschaft.
  • Ein guter Test ist vollständig automatisiert.
  • Ein guter Test ist leicht verständlich und kurz.
  • Ein guter Test weißt die gleiche Codequalität auf, wie der Produktivcode,
    Stichwort Redundanzen, Style, Metrik, Code Conventions, etc.
  • Ein guter Test ist nach Testfixture gruppiert, nicht um eine Klasse.
  • Ein guter Test wird vor dem zu testenden Code geschrieben,
    Stichwort „Testgetriebene Entwicklung“.

Ziel

  • Qualitätssicherung
  • Voraussetzung für Refactorings
  • Im Zeitpunkt der Erstellung das Design der Software steuern
  • Aufdecken von versehentliche Änderungen des Verhaltens
  • Aufdecken der unbeabsichtigten Fernwirkung von neuen Funktionen
    auf bereits bestehende

WPF Eingabe-Validierung

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Validierung basierend auf komplexer Regeln für Geschäftsdaten

WPF weist ein umfassendes Datenbindungssystem auf. Abgesehen davon, dass die Datenbindung wesentlich zur lockeren Kopplung der Benutzeroberfläche mit der Logik (MVVM) beiträgt, bietet es auch eine leistungsstarke und flexible Unterstützung für die Überprüfung der Daten. Dies gilt es zu beherrschen.

  • Wie arbeitet diese Überprüfung?
  • Welche Arten der Überprüfungen gibt es?
  • Wo liegen die Stärken und Schwächen?
  • Wie Können Überprüfungsfehler dem Benutzer angezeigt werden?

Vorbereitung

Kenntnisse in der WPF-Datenbindung, eine Einführung finden Sie z.B. hier Datenbindung in WPF.

Um eine Daten-Pipeline zwischen einer einzelnen Eigenschaft in einem Ziel Steuerelement und einer Datenquellen-Objekteigenschaft zu schaffen verwendet man ein Binding-Objekt.

Das eine Überprüfung eingeleitet werden kann, muss die Mode-Eigenschaft des Binding-Objektes auf TwoWay stehen.

Arten der Überprüft

Es gibt 3 miteinander kombinierbare Überprüfungs-Mechanismen, um zu ermitteln, ob über ein datengebundenes Steuerelement Benutzereingaben gültig sind.

1. Exception

Wenn beim Beschreiben der Quellobjekt-Eigenschaft eine Exception ausgelöst wird, so kann ein Überprüfungsfehler für das Binding-Objekt bestehen.

2. ValidationRule, BindingGroup

Dem Binding-Objekt können eine Sammlung von ValidationRule’s übergeben werden, die Entscheiden ob Überprüfungsfehler durch Benutzereingaben vorliegen. Die BindingGroup unterstützt diesen Xaml-Ansatz um die Möglichkeit Eigenschaftsübergreifend Überprüfungen vornehmen zu können.

3. IDataErrorInfo, INotifyDataErrorInfo

Durch Implementieren von IDataErrorInfo in das gebundene Datenquellen-Objekt Entscheidet dieses ob Überprüfungsfehler vorliegen. Das INotifyDataErrorInfo-Interface stand bis .NET 4.5 nur Silverlight zur Verfügung. Die Implementierungs-Logik unterscheidet sich zu IDataErrorInfo wird jedoch doch von Windows Store App, WPF und Silverlight unterstützt.

Wann wird überprüft

Die Überprüfung findet dann statt, wenn die Bindung die Daten in die Quellobjekt-Eigenschaft schreibt. Dieses Update-Verhalten wird im Binding-Objekt gesetzt:
Text=“{Binding Path=Aufgabe.Beschreibung, UpdateSourceTrigger=PropertyChanged}
Folgende Einstelllungen sind denkbar:

  • PropertyChanged – Bei jeder Änderung im Steuerelement. (Datum in TextBox, Sinnvoll?)
  • FocusChange – Das Update wird mit Wechsel des Steuerelement- Fokusses eingeleitet.
  • Explicit – Der Aufruf erfolgt manuell und wird z.B. in Kombination mit BindingGroup genutzt.

Arbeitsschritte der Überprüft

  1. Benutzereingabe führt zur Änderung einer UIElement-Eigenschaft
  2. Diese Daten werden ggf. in den Quellobjekt-Eigenschaftentyp umgewandelt
  3. Der Wert für die Quellobjekt-Eigenschaft wird gesetzt
  4. Binding.SourceUpdated-Ereignis wird ausgelöst
  5. Exception werden von der Bindung abgefangen, wenn diese vom Setter der Quellobjekt-Eigenschaft ausgelöst wurden
  6. OPTIONAL: IDataErrorInfo- / INotifyDataErrorInfo-Eigenschaften werden vom Quellobjekt abgerufen
  7. Der Benutzer erhält Überprüfungsfehlerangaben
  8. Validation.Error wird ausgelöst

X. OPTIONAL: ValidationRule’s auslösen, je nachdem wie ValidationStep-Eigenschaft gesetzt wurde, z.B. vor- / nach der Typkonvertierung, nach dem aktualisieren Quellobjekt-Eigenschaft oder wenn begonnen wird (s. IEditableObject) die Quellobjekt-Eigenschaft zu ändern.

Prüfung per Exception

Durch Festlegen der ValidatesOnExceptions-Eigenschaft im Binding-Objekt wird ein Überprüfungsfehler festgelegt, wenn im Setter der Quellobjekt-Eigenschaft eine Exception ausgelöst wird.

Text="{Binding Path=MitarbeiterNr, ValidatesOnExceptions=True}"

Auch würde ein Überprüfungsfehler vorliegen, wenn die Exception im Typkonvertierungs-Prozess ausgelöst wurde.

Prüfung per ValidationRule

Dem Binding-Objekt können mehrere ValidationRule-Objekte über die Eigenschaft ValidationRules hinzugefügt weden.

Um eigene ValidationRule-Objekte zu nutzen, leitet man diese Klassen von ValidationRule ab und überschreiben die Validate-Methode. Das Bindung-Objekt ruft diese Methode auf sobald sich die Daten im gebundenen Steuerelement ändern.

Wenn die Validate-Methode ein ungültiges ValidationResult-Objekt zurückgibt, wird für diese Bindung ein Überprüfungsfehler festgelegt.

public class RegexValidationRule : ValidationRule
{
    public string RegexMuster { get; set; }

    public override ValidationResult Validate(object value,
       CultureInfo cultureInfo)
    {
        if (RegexMuster == null)
            return ValidationResult.ValidResult;

        if (!(value is string))
            return new ValidationResult(
                isValid: false,
                errorContent: "Die Eingabe muss aus Text bestehen.");

        if (!Regex.IsMatch((string)value, RegexMuster))
            return new ValidationResult(
                isValid: false, errorContent: "Falsches Eingabeformat.");

        return ValidationResult.ValidResult;
    }
}

Eigenschaften, die in einer ValidationRule öffentlich verfügbar gemacht werden (s. z.B. RegexMuster), können von der XAML am Punkt der Verwendung festgelegt werden.
Das zurückgebende ValidationResult kann die Fehlermeldung die in der Benutzeroberfläche angezeigt werden soll.


  
    
      
        
      
    
  

ValidationRule-Objkete können jweils unterschiedliche Werte für die ValidationStep-Eigenschaft aufweisen.

Wenn eine ValidationRule einen Fehler zurückgibt werden die darauffolgenden Regeln nicht ausgewertet.

PRO

  • Implementierung kompliziertere Überprüfungs-Logik möglich

CONTRA

  •  Das ValidationRule-Objekt hat keinen Zugriff auf andere Eigenschaften im Quellobjekt und kann daher seinen Wert nicht mit diesen, für die Validierung in Beziehung setzen.
  • Die ValidationRule-Objkete werden im XAML, in einem erweiterten Binding-Element angeben (= Aufwand).

Prüfung per IDataErrorInfo

public interface IDataErrorInfo
{
    string Error { get; }
    string this[string columnName] { get; }
}

Durch Implementieren von  IDataErrorInfo in das Datenquell-Objekt und durch Festlegen der ValidatesOnDataErrors-Eigenschaft im Binding-Objekt, führt die Bindung Aufrufe der IDataErrorInfo-API aus.

Text="{Binding Path=Aufgabe.Beschreibung, ValidatesOnDataErrors=True}

Wenn von diesen IDataErrorInfo-Eigenschaften Zeichenfolgen zurückgegeben werden, die nicht Null oder nicht leer sind, wird ein Überprüfungsfehler festgelegt.

public class Kunde : IDataErrorInfo
{
    public string this[string propertyName]
    {
        get { return IsValid(propertyName); }
    }

    public string Email { get; set; }
    public bool IstInternetKunde { get; set; }

    private string IsValid(string propertyName)
    {
        switch (propertyName)
        {
            case "Email":
                if (!string.IsNullOrWhiteSpace(Email)
                    && IstInternetKunde)
                    return "Als Internet-Kunde wird eine"
                           + " Email-Adresse benötigt.";
                break;
        }
        return String.Empty;
    }
}

Der Indexer wird verwendet, um Fehler auf den einzelnen Eigenschaftenebenen anzugeben.

Die Error-Eigenschaft wird verwendet, um einen Fehler für das Objekt als Ganzes anzugeben, z. B. auf Datensatz-Ebene wie im DataGrid oder in einer BindingGroup.

PRO

  • Der Vorteil von IDataErrorInfo besteht darin, dass untereinander verbundene Eigenschaften einfacher verarbeitet werden können.

CONTRA

  •  Die Implementierung des Indexers führt in der Regel zu einer umfangreichen switch-case-Block.
  • Die Implementierung von IDataErrorInfo erst aufgerufen, nachdem der Eigenschaftswert bereits in dem Objekt festgelegt wurde. D.h. die anderen Objekte wurden bereits über Änderungen informiert (siehe INotifyPropertyChanged) obwohl die Daten im Anschluss als ungültig erklärt werden.
  • Nur ein Fehler pro Eigenschaft möglich.
  • Benutzen des Indexer der evtl. für eigen Logik benötigt wird.

Prüfung per INotifyDataErrorInfo

Das Konzept wurde in Silverlight eingeführt und mit der .NET 4.5 Version auch auf die anderen Bereiche wie WPF, Windows Store Apps ausgeweitet. Vom Grundgedanken her ist es dem IDataErrorInfo-Konzept ähnlich, das Interface schreibt jedoch folgende Member vor:

// Definiert Member, die von Datenentitätsklassen
// implementiert werden können, um benutzerdefinierten,
// synchronen und asynchronen Validierungssupport bereitzustellen.
public interface INotifyDataErrorInfo
{
    // Ruft einen Wert ab, der angibt, ob die Entität
    // über Validierungsfehler verfügt.
    bool HasErrors { get; }

    // Tritt ein, wenn sich die Validierungsfehler
    // für eine Eigenschaft oder für die ganze Entität geändert haben.
    event EventHandler ErrorsChanged;

    // Ruft die Validierungsfehler für eine
    // angegebene Eigenschaft oder für die ganze Entität ab.
    IEnumerable GetErrors(string propertyName);
}

Dieses Konzept arbeitet idealerweise mit der ValidationContext-Klasse sowie den Mebmern des Namensraumes System.ComponentModel.DataAnnotations zusammen. Hierbei werden die Validierungsregeln als Attribute der Eigenschaften im Quell-Objekt beschrieben.

Eine Implementierung würde Konzeptionell wie folge Dargestellt:

public class Kunde : INotifyDataErrorInfo
{
    #region Bindables

    public string Email { get; set; }

    public bool IstInternetKunde { get; set; }

    #endregion

    #region INotifyPropertyChanged Members

    public event EventHandler ErrorsChanged;

    public bool HasErrors { get {
      return _FehlerListe == null ? false : _FehlerListe.Count > 0; } }

    public IEnumerable GetErrors(string propertyName)
    {
        IList list;
        return _FehlerListe.TryGetValue(propertyName, out list)
          ? list : Enumerable.Empty();
    }

    #endregion

    #region Helpers for INotifyDataErrorInfo

    // Im Setter der jeweiligen Eigenschaft aufrufen
    // Ideale Kombiniert mit Techniken aus dem
    // Namespace System.ComponentModel.DataAnnotations
    private void Validate([CallerMemberName] string propertyName = null)
    {
        switch (propertyName)
        {
            case "Email":
                if (!string.IsNullOrWhiteSpace(Email)
                     && IstInternetKunde)
                    SetErrors(propertyName, new[]{"Als Internet-Kunde"
                     + " wird eine Email-Adresse benötigt."});
                else
                    ClearErrors(propertyName);
                break;
        }
    }

    private void SetErrors(string propertyName,
                  IEnumerable validationResults)
    {
        _FehlerListe[propertyName] = validationResults.ToList();
        OnErrorsChanged(propertyName);
    }

    private void ClearErrors(string propertyName)
    {
        _FehlerListe.Remove(propertyName);
        OnErrorsChanged(propertyName);
    }

    private void OnErrorsChanged(string propertyName)
    {
        if (ErrorsChanged != null)
            ErrorsChanged(this, new DataErrorsChangedEventArgs(
                         propertyName));
    }

    private readonly IDictionary<string, IList> _FehlerListe
             = new Dictionary<string, IList>();

    #endregion
}

Prüfen per BindingGroup

Eine BindingGroup ist speziell so konzipiert, dass die Überprüfung in einer Gruppe von Bindungen gleichzeitig ausgewertet werden können. Dies ist z.B. nützlich, wenn ein Benutzer-View erst auf OK-Klick validiert werden soll.
Um eine BindingGroup zu verwenden, benötigen Sie eine Gruppe von Steuerelementen mit normalen Bindungen, die ein Vorgängerelement gemeinsam verwenden.


    
        
            
                
            
        
    

Eine ValidationRule, die mit einer BindingGroup verknüpft ist, funktioniert etwas anders als eine ValidationRule, die mit einer einzigen Bindung verknüpft ist.

public class KundeValidationRule : ValidationRule
{
    public override ValidationResult Validate(
         object value, CultureInfo cultureInfo)
    {
        BindingGroup bindingGroup = value as BindingGroup;
        if (bindingGroup == null)
            return new ValidationResult(false, "KundeValidationRule"
                             + " arbeitet nur mit einer BindingGroup");

        object item = bindingGroup.Items[0];
        if ('Prüfung für item' == false)
            return new ValidationResult(false, "Fehlermeldung ....");

        return ValidationResult.ValidResult;
    }
}

Anzeige von Überprüfungsfehlern

Die standardmäßige Kennzeichnung für einen Überprüfungsfehler ist ein roter Rahmen um das Steuerelement ohne einer Anzeige der verknüpfte Fehlermeldung.
Das Hinzufügen einer ToolTip-Anzeige, die den Fehlertext anzeigt, ist ganz einfach:


    
        
            
                
                    
                
            
        
    

Um die standardmäßige Überprüfungsfehleranzeige 100% den eigenen Vorstellung anzupassen, müssen Sie die angefügte Validation.ErrorTemplate-Eigenschaft festlegen:


    
        
            
                
                    
                    
                
            
        
        
    

Die Verknüpfung dieser Vorlage mit einem Steuerelement würde so aussehen:


    

Gut zu wissen

Wenn Sie in der View eine spezielle Aufgabe bei ungültige Daten ausführen müssen, z.B. Controls deaktivieren nutzen Sie das Validation.Error-Event.